Digitalisierung

openHAB II: Grundkonfiguration

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten.

Ich habe seit einiger Zeit einen Raspberry Pi 4B in der 4GB-Variante1Ich habe ein Kit von LABISTS auf amazon.de für 87,99€ gekauft. herumliegen. Da ist ja klar, dass ich diesen auch als Smart-Home-Zentrale einsetze. Auf diesen installierte ich openHABian, in der aktuellsten Version. Dies ist derzeit openHAB 2.5.3.

Tag 1: Installation von openHAB

openHABian installierte ich gemäß der Dokumentation mit aktiviertem WLAN. Ich wollte natürlich den Status regelmäßig prüfen, indem ich auf http://openhab/ ging, allerdings funktionierte dies nicht so schnell wie erhofft. Stattdessen suchte ich über meinen Router die IP-Adresse heraus und surfte diese an. Hier erhielt ich immerhin einen „openHABian Installation Status“, aber die Logs funktionierten nicht. Möglicherweise gab es hier ein Problem damit, dass ich schonmal RaspBian auf dem RasPi installiert hatte und dem RasPi eine feste IP und einen festen Netzwerknamen zugeteilt hatte. Die Installation funktionierte trotzdem.

Als nächstes folgt das Setup. Glücklicherweise gibt es auch hier ein Tutorial. Ich wähle das Standard-Setup. Das war bisher alles ziemlich einfach.

Viel mehr ändere ich an der Konfiguration nicht. Allerdings weiß ich ja bereits, dass ich als nächstes die Projekte Temperatur und Licht angehen möchte, also installiere ich die Bindungs für Homematic IP (binding-homematic – 2.5.3) und Philips Hue (binding-hue – 2.5.3). Und das Network-Binding (binding-network – 2.5.3), das eigentlich als nächstes im Tutorial beschrieben wird. Da war ich wohl zu voreilig.

Tag 2: Mein erstes Binding

Also binde ich ein paar Tage später mein Smartphone per Network-Binding ein. In der Zwischenzeit habe ich den Router gewechselt, und damit auch die SSID. Das war keine besonders gute Idee, denn jetzt muss ich die voreingestellte SSID ändern. Dazu verbinde ich den RasPi per Kabel mit meinem neuen Router, einer Fritz!Box 7590.2Im Mesh-Set mit dem Repeater 1750 für 231,98€ bei Expert gekauft. Dann wähle ich mich per SSH ein, und folge dieser Anleitung und bearbeite folgende Datei: /rootfs/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf. Als Editor benutze ich VIM, das glücklicherweise vorinstalliert ist. Also: sudo vim wpa_supplicant.conf; „i“ drücken, um in den Bearbeitungsmodus zu kommen, entsprechende Zeile bearbeiten, „ESC“ drücken, :wq tippen, „Enter“ drücken.

Das war allerdings nur die Vorarbeit, die ich mir auch hätte sparen können. Eigentlich wollte ich ja mein Smartphone einbinden. Für dieses habe ich in meiner Fritz!Box die feste IP x.x.x.42 vergeben. Also zurück zum Tutorial. Ich installiere das Network-Binding (binding-network – 2.5.3) im Add-on-Menü. Anschließend suche ich in der Inbox für das Network-Binding neue Things, und dort wird die IP-Adresse meines Smartphones gefunden. Anklicken, Name „Telefon-Andi“ vergeben, fertig. Wie in der Anleitung empfohlen, aktivierte ich danach in der Konfiguration den Simple Mode für das Item Linking.

Es folgt die Navigation zu Configuration > Things. Yeah, mein Smartphone ist online. Durch Anklicken erfahre ich, dass drei Channels verfügbar sind: Online, Latency und Last Seen. Ich aktiviere alle drei durch jeweiliges Klicken auf den Radio-Button, und nun folgt ein Dialog, das in der Anleitung nicht beschrieben wird. Ich werde nach einer Konfiguration gefragt. Ich stelle oben Standard ein, und unten wähle ich Create new item. Es öffnet sich ein weiterer Dialog, der einige Standard-Parameter vorschlägt, die ich so übernehme, indem ich rechts unten auf Link klicke. Die abschließende Navigation zu Control zeigt mir nun genau diese drei Channels, gruppiert unter „Telefon-Andi“. Das sieht sehr gut aus. Mit diesem Erfolg beende ich die Sitzung.

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