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Soziale Folgen des Klimawandels – Die Kinderkrise

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In der taz vom 01. Februar 2021 findet sich ein Artikel zum Thema Klimakatastrophe und Familienplanung. Darin findet sich auch eine Aussage von mir, welches ich hier in der ungekürzten Variante dokumentieren möchte. Der gesamte Artikel ist absolut lesenswert, und auch die Perspektiven der anderen Teilnehmer sind sehr interessant. Hier ist meine Aussage:

Mir ist bewusst, dass die Entscheidung, Kinder zu bekommen und somit diesem Planeten weitere Menschen aufzuzwingen, die klimaschädlichste Entscheidung meines Lebens ist. Trotzdem habe ich einen zweijährigen Sohn. Wenn wir das Abwenden der Klimakatastrophe als Voraussetzung für das Überleben unserer Spezies betrachten, dann müssen wir auch dafür sorgen, dass genug Kinder existieren, damit unsere Spezies überleben kann.

Stattdessen motiviert mich mein Sohn, die Klimakatastrophe zu bekämpfen. Die meisten Klimamodelle des IPCC enden im Jahr 2100, viele davon enden katastrophal. 2100 wäre mein Sohn 82 Jahre alt, es ist durchaus realistisch, dass er dieses Alter erreicht. Seine Kinder, meine Enkel, wären dann ca. 50, also mitten im Leben, wenn die Szenarien enden. Selbst falls ich die Klimakatastrophe nicht selbst miterleben sollte, mein Sohn und meine zukünftigen Enkel werden sie erleben. Ich schulde ihnen, dies zu verhindern und den Planeten jetzt zu schützen.

Der ganze Artikel findet sich hier: https://taz.de/Soziale-Folgen-des-Klimawandels/!5744802/.